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SELBSTBEWUSSTSEIN: Wie kann ich mein Selbstbewusstsein aktiv aufbauen und Selbstzweifel verhindern?

Wer ken­nt das nicht… diese miesen Zwei­fler im Kopf, die uns aufhal­ten Großes zu schaf­fen und uns dadurch klein hal­ten. Hier sind vier konkrete Schritte, um dein Selb­st­be­wusst­sein aufzubauen und Selb­stzweifel zu ver­hin­dern.

Ich habe vor eini­gen Tagen eine aufre­gende Email erhal­ten, die großes Busi­ness Poten­tial ver­sprach. Es war schon spät, der Tag war lang, die Tochter nach der Kita Eingewöh­nung eine Her­aus­forderung und ich war kurz davor ins Bett zu gehen. Ich las die E‑Mail und hielt mir erst­mal die Augen zu und ver­zog das Gesicht. Anstatt mich zu freuen, gin­gen bei mir die Alar­m­glock­en an. Die typ­is­chen, so bekan­nten inneren Stim­men, die mir voller Selb­stzweifel zuriefen:

Wer bist du, dass du diese Aufgabe übernehmen kannst?

Bist du dem überhaupt gewachsen?

Was ist, wenn du das nicht kannst?

Was ist, wenn du dich lächerlich machst?

 

Am näch­sten Mor­gen war eine Fre­undin etwas rat­los über meine Reak­tion und erk­lärte mir: „Das ist doch super span­nend. Freu dich doch erst­mal und sei stolz auf dich, bevor du dich ver­rückt machst!“

Ich habe daraufhin gequält geschmun­zelt und mich ertappt gefühlt. Es ist mir tat­säch­lich schon wieder passiert. Ich bin ich die Selb­st­be­wusst­seins­falle getappt.

Der erste Schritt – aktiv werden

Also set­zte ich mich hin und über­legte mir, was ich machen kann, wenn ich merke, dass es mir ger­ade an Selb­st­be­wusst­sein fehlt und vor allem, was ich aus diesen Zweifeln ler­nen kann.

Die Wahrheit ist näm­lich, so unan­genehm das auch ist, nur weil ich mir Gedanken darüber mache, wer­den sich meine Selb­stzweifel nicht in Luft auflösen. Per­sön­lichkeit­sen­twick­lung hat immer etwas mit Arbeit zu tun. Eine Arbeit, die nicht immer ein­fach ist, die viel Zeit und Diszi­plin beansprucht, aber am Ende mit einem großen Reward auf die Fleißige / den Fleißi­gen wartet.

Ger­ade als (wer­dende) Mut­ter ste­hen wir so häu­fig neuen Her­aus­forderun­gen gegenüber, bei denen wir gar keine Wahl haben, als sie anzunehmen und an ihnen zu wach­sen. Da gibt es keinen Ausweg, keine Abkürzung, kein Drumherum. Da müssen wir durch und kön­nen es uns nicht leis­ten voller Selb­stzweifel zu erstar­ren. Auf Dauer kann das unglaublich an den Kräften zehren, vor allem wenn wir uns nicht genü­gend Raum geben, uns für dieses kon­stante Wach­s­tum zu belohnen und Erfolge zu feiern.

Hier sind also vier Ideen, wie du dein Selbstwert steigern und selbstbewusster werden kannst: 

#1: Selb­stzweifel ist, so schräg es klingt, eigentlich eine tolle Sachen. Anstatt es als neg­a­tiv wahrzunehmen und das zum Anlass zu nehmen, dich klein und elend zu fühlen, ver­suche es als Auf­forderung zu ver­ste­hen, entwed­er zu wach­sen, zu ler­nen oder in Aktion zu treten. Werde zu der Per­son, die es in deinen Augen ver­di­ent hat. Was dir helfen wird, ist erste Schritte zu machen, die dir Schwung ver­lei­hen, durch den Schwung wird dein Selb­stver­trauen wach­sen, wodurch du mehr Dinge aus­pro­bieren wirst, wodurch du mehr erre­ichst, wodurch dein Selb­stver­trauen wächst und so weit­er und so weit­er. Eines Tages wird dir dann voller Über­raschung klar­w­er­den, dass du nun die Per­son bist, die diese großar­ti­gen Möglichkeit­en, Auf­gaben und Gele­gen­heit­en in deinen Augen ver­di­ent.

#2: Die Frage „Wer bin ich, um das zu tun?“ ist ein Hin­weis, Kom­pe­ten­zen zu entwick­eln. Durch diesen Gedanken fordert dich dein Unter­be­wusst­sein auf: „Lass uns etwas darüber ler­nen!“.

Zum Beispiel kannst du einen Pod­cast hören, eine Com­mu­ni­ty suchen, die dir weit­er­helfen kann, zu einem Train­ing oder Event gehen, einen Men­toren find­en. Alles um die Kom­pe­ten­zen zu entwick­elt, die für diese Auf­gabe benötigt wer­den. Entwick­le einen Lern­plan, um nicht deine Per­sön­lichkeit oder deine Ver­gan­gen­heit dafür ver­ant­wortlich zu machen, dass du etwas nicht ver­di­enst. Lerne und set­ze es um, lerne und set­ze es um, immer und immer wieder.

#3: Der “Wer bin ich, um das zu machen?” Gedanke trig­gert häu­fig in uns die Frage nach Kon­gruenz. Mit anderen Worten: “Prac­tise what you preach!”. Bist du diejenige / der­jenige, die / der du sein willst? Von der / dem du sprichst?

Wenn du etwas erre­ichen möcht­est, dann bleibe dran, zeig Diszi­plin, entwick­le tief­ere Beziehun­gen zu den Men­schen, um dich herum, werde ver­lässlich­er, halte dich an deine Abmachun­gen mit dir sel­ber, mach einen größeren Unter­schied und gebe zurück.

#4: Ver­gle­iche dich nicht mit anderen!!! In den meis­ten Fällen schauen wir uns die erfol­gre­ich­sten Men­schen an und sagen uns dann “Aber das / so bin ich nicht!”. Ver­gle­iche deinen Hin­ter­grund, dein Kön­nen, dein Vorge­hen nicht mit dem Lev­el des Erfol­gs der / des anderen, denn das ist nicht der entschei­dende Fak­tor. Entschei­dend ist nur: machst du die Arbeit? Leb­st du, was du sagst? Bist du kon­sis­tent? Schaffst du ger­ade jet­zt einen Mehrw­ert? Gib­st du jet­zt ger­ade alles, was du geben kannst?

Anstatt dich mit anderen zu ver­gle­ichen, ver­gle­iche dich doch mal mit Gestern. Wer war ich gestern? Wie war ich? Wer und wie bin ich heute? Was habe ich gel­ernt? Was lerne ich heute?

Wer dran bleibt, wird belohnt

Wenn du diese vier Schritte kon­se­quent durchziehst, wenn du Maß­nah­men ergreif­st, um ins Han­deln zu kom­men, wenn du deine Kom­pe­ten­zen auf­baust, wenn du dran­bleib­st und Diszi­plin zeigst, wenn du dich nur noch mit dir sel­ber anstatt mit anderen ver­gle­ichst, wenn du dein Leben leb­st und dein Best­möglich­es gib­st, wirst du eines Tages fest­stellen, dass du nicht mehr die Frage stellst: „Wer bin ich?“ Son­dern, dass du die Gelassen­heit hast zu sagen: „Ich bin ich und hier bin ich!“

Hast du Tricks wie du dein Selb­st­be­wusst­sein unter­stützt? Was geht in dir vor, wenn du das liest?

Hin­ter­lasse mir gerne einen Kom­men­tar, schicke mir eine E‑mail oder schreibe mir über das Kon­tak­t­for­mu­lar.

Vie­len Dank für deine Offen­heit,

Alexa

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