Coaching für Frauen

COACHING FÜR FRAUEN MIT KINDERN

Coach­ing ist Trend. Jed­er redet drüber, es gibt sie inzwis­chen wie Sand am Meer. Was bringt Coach­ing? Für wen ist Empow­er­ment Coach­ing das Richtige? Was sind Coach­ing The­men rund um das Mut­ter­w­er­den und ‑sein? Was genau macht eigentlich ein Coach? Woher kom­men die Druck­mach­er und Mind Fucks? Und wie kann ich mit akuter Über­forderung umge­hen?

Warum sage ich eigentlich nicht ein­fach, dass ich Müt­ter coache? Warum drücke ich es so „um die Ecke“ aus?

Weil ich der Überzeu­gung bin, dass Mut­ter­sein ein Aspekt dein­er Per­sön­lichkeit ist und nicht deine Iden­tität. Es gibt sich­er viele Frauen, die mir an dieser Stelle wieder­sprechen. Das ist wun­der­bar – wir brauchen diese Vielfalt!

Ich coache keine Müt­ter. Ich coache die Frau, die Mut­ter und Busi­ness Women zugle­ich ist, die Aben­teurerin und Geschicht­en­erzäh­lerin ist, die Freigeist und Nest­bauerin ist.

Die nicht davor zurückschreckt, ihre eigene Selb­stent­fal­tung als Frau mit Kindern an ihrer Seite immer noch eine Pri­or­ität zu nen­nen.

Muttersein bedeutet tausend Rollen gleichzeitig gerecht zu werden – ein Coach hilft dabei

 

Bei diesem Tanz zwis­chen und in den vielfälti­gen Rollen, entste­ht allerd­ings sehr häu­fig auch größer Druck. Ein Druck, der sich oft nicht mehr alleine lösen lässt.

An dieser Stelle kann ein Coach helfen. Ein Spar­ring Part­ner, der auf Augen­höhe, mit viel Empathie zuhört bzw. rein hört, was genau Anspan­nung und Stress aus­löst. Eine Unter­stützung von außen hil­ft eine andere Posi­tion einzunehmen. Dadurch wird die Nabelschau been­det, der Kopf wird wieder frei und es gibt genug Raum sich der eige­nen Stärke zu besin­nen. Aus dieser gestärk­ten Hal­tung ist es dann auch wieder möglich, Strate­gien zu entwick­eln, um Fortschritt zu machen und Ziele zu erre­ichen.

Woher stammen unsere Mind Fucks?

Häu­fig sind wir Opfer unser­er Kon­di­tion­ierung und damit meine ich nicht auss­chließlich die offen­sichtliche durch unsere Eltern. Es sind auch deine Lehrer beteiligt, das Fernse­hen, deine Lieblingsserie, die Wer­bung, die Büch­er, die du gele­sen hast, all deine Ver­wandten, die Fam­i­liengeschichte, deine Fre­unde und ihre Fam­i­lien. All das bee­in­flusst wer du bist und welchen Glaubenssätzen du fol­gst. Aus­sagen wie „Das geht doch nicht!“ oder „Das macht man so.“ sind klas­sis­che und viel zu sel­ten hin­ter­fragte Glaubenssätzen.

„Eine Frau bleibt nun mal Zuhause.“

„Ich kann doch nicht nach zwei Monat­en abstillen, dass macht man nicht.“

„Ich kann doch nicht hochschwanger auf eine Par­ty gehen – was denken denn dann die Leute von mir.“

Ein Coach­ing hil­ft diese Glaubenssätze zu iden­ti­fizieren und Schritt für Schritt damit zu brechen. Damit du frei bist, von dem was du denkst, als Mut­ter leis­ten zu müssen.

 

Die Themen rund um die Schwangerschaft sind unglaublich vielfältig

In meinem ersten Blog Post über das Gold­ene Kalb Deutsch­lands bin ich darauf einge­gan­gen. Hier also nur ein klein­er Auszug:

Vor der Schwangerschaft:

▹ Will ich Kinder haben?

▹ Wie finde ich her­aus, was ich eigentlich will?

▹ Wie gehe ich mit mit Angst und Selb­stzweifel um?

▹ Ich will kein Kind – wie erk­läre ich das meinem Umfeld?

▹ Vere­in­barkeit: Wie kom­biniere ich meinen Job und meinen Kinder­wun­sch?

 

Während der Schwangerschaft:

▹ Abschied von der bish­eri­gen Iden­tität und Willkom­men-heißen der neuen Iden­tität

▹ Men­tale Geburtsvor­bere­itung

▹ Inte­gra­tion der neuen Sit­u­a­tion in der Part­ner­schaft

▹ Vere­in­barkeit mit dem Job (Zielfind­ung, Pla­nung des Mutterschutzes/ der Elternzeit etc.)

Nach der Geburt:

▹ Iden­titäts­find­ung: wer bin ich als Mut­ter in meinem eige­nen Leben und Umfeld

▹ Umgang mit den wider­sprüch­lichen Gefühlen (Ein­samkeit, Über­forderung uvm)

▹ Eltern­sein und dabei Liebe­spaar bleiben

▹ Part­ner­schaftliche Ver­sorgung der Kinder

▹ Vere­in­barkeit Job und Kind

▹ Wiedere­in­stieg in den Beruf oder beru­fliche Neuori­en­tierung

▹ Selb­st­für­sorge ist kein Ego­is­mus

Du bist nicht alleine, wenn du dich zer­ris­sen fühlst in der Frage nach Kinder kriegen, in der Schwanger­schaft und als Mut­ter. Du musst dich nicht schä­men für „ver­botene“ Gedanken und Gefüh­le.

ERSTE HILFE BEI AKTUEN HERAUSFORDERUNGEN UND STRESS:

Was nun also tun, wenn du dich in dem einen oder anderen The­ma wiederfind­est. Hier sind drei Schritte für dich, um dich wieder zu bal­ancieren.

#1: Hin­ter­frage dich, aus welchem Per­sön­lichkeit­saspekt du ger­ade agierst. Bist du die ges­tandene, erwach­sene Frau, die schon so vieles in ihrem Leben erre­icht hat? Die Tren­nun­gen, Umzüge, Job­wech­sel, Nieder­la­gen und schwierige Momente gemeis­tert hat? Oder sprichst du ger­ade aus der Sicht deines Inneren Kindes, das etwas trotzig rum mault und generell eher etwas ängstlich, zöger­lich und vielle­icht auch bock­ig ist? Vielle­icht hörst du aber auch eher die strenge Stim­men dein­er Eltern, die dich zurechtweisen und Dinge sagen, wie „Jet­zt beiß mal die Zähne zusam­men!“ „Das kann doch jed­er!“?

Iden­ti­fiziere aus welch­er inneren Hal­tung du ger­ade deine Sit­u­a­tion betra­cht­est. Im Coach­ing nen­nt sich das das Coach­ing Dreieck. Dein Ziel sollte sein, egal was dir passiert, dich beschäftigt oder dir wieder­fährt immer aus dem Erwach­se­nen-Ich zu leben. Als ges­tandene Frau, die so vieles erre­icht hat und schon mehrfach bewiesen hat, allem standzuhal­ten.

#2: Sobald du wieder in deinem Erwach­se­nen-Ich angekom­men bist, dis­tanziere dich inner­lich ein paar Schritte von dem Chaos vor dir. Eine Meta Posi­tion unter­stützt dich dabei, deine Optio­nen abwä­gen zu kön­nen. Wenn du zu nah an dein­er Her­aus­forderung stehst, wirst du möglicher­weise die ein­fach­sten Lösungswege nicht sehen. Erst wer den Blick hebt von der Ele­fan­ten­scheiße auf dem Tep­pich, sieht den Besen in der Ecke.

#3: Frage dich, was dir ger­ade helfen würde . Das kön­nen Kleinigkeit­en sein, wie drei Mal tief und bewusst ein- und ausat­men, eine Tasse Tee, ein wenig Yoga. Du kannst auch etwas Schönes für die näch­sten Tage pla­nen. Dir damit ganz bewusst ein „Licht am Ende des Tun­nels“ in deinen Ter­minkalen­der ein­tra­gen. Dein Glück sozusagen pla­nen.

Was bere­it­et dir Freude? Was hil­ft dir in schwachen Momenten weit­er? Hast du bere­its Mind Fucks iden­ti­fiziert und sog­ar hin­ter dir gelassen? Hin­ter­lasse mir gerne einen Kom­men­tar, schicke mir eine E‑mail oder schreibe mir über das Kon­tak­t­for­mu­lar.

Vie­len Dank für deine Offen­heit,

Alexa

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